Wählen!
27. September 2009Heute wählen gehen
Heute wählen gehen

ähm…
Irgendwie verstehe ich manche Dinge nicht:
Betrinkt sich jemand in einem Park, ist das schlimm, verwerflich und ein schlechtes Beispiel für die Jugend. Macht jemand das gleiche in einem ledernden Narrenkostüm bei lauter Eingeborenmusik unter blauweißem Zelttuch ist das plötzlich „Kulturgut“.
Schießt einer mit virtueller Munition auf virtuelle Ziele, dann ist er ein potentieller Amokläufer. Wer aber mit echten Waffen schießt, pflegt Kameradschaft und ist ein echter Sportsmann.
So langsam wird das Schreiben mit NEO wieder flüssig. Noch bin ich zwar noch nicht wieder auf qwertz-niveau aber die Erfolge sind doch deutlich.
Bequemer ist das tippen auf jeden Fall geworden, vor allem „tanzen“ meine Finger jetzt weniger hektisch auf der Tastertur herum.
hier den Beitrag auf Heise.de lesen
Die größte Frechheit an der ganzen Nummer ist meines Erachtens aber die „Begründung/Rechtfertigung“ für diese STASI-Nummer.
Ingenstau bestätigte laut Rheinische Post die „Umleitung“ der E-Mails über die Fraktionsspitze: Man mache das seit etwa einem Jahr so. Sie verglich demnach das Einsehen der privaten E-Mails mit dem Lesen von Postkarten und sieht deshalb keine rechtlichen Probleme beim Umleitung der Mails.
Hier zeigt sich sehr deutlich welche Denke bei der schwarzen Pest vorherrscht.
PS:
Am 27.09 ist Wahl…
Fünf Tage mit NEO, fünf Tage Hölle
Nunja, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht und ganz langsam gewöhne ich mich an das neue Layout. Auf „langsam” liegt allerdings im Moment die Betonung.
25.08.09
NEO Tastaturlayout unter Kubuntu als optionales Layout eingerichtet. Erste Lektionen mit Ktouch durchgearbeitet. Langsamer und falscher als ich im Moment kann man eigentlich nicht tippen.
27.08.09
Das ständige Wechseln zwischen quertz und neo Belegung, macht jeden Versuch mich an die neuen Tastenpositionen zu gewöhnen zu nichte. NEO ist jetzt Systemdefault… fühle mich wieder wie ein IT-Anfänger, Bedenkzeit vor jedem Tastendruck.
Aus dem zunehmenden Sicherheitswahn unserer Regierigen und der zunehmenden Gefahr der staatlichen Ausschnüffelung von Computern habe ich folgende Konsequenz gezogen:
Ich werde in Zukunft keine E-Mailattachments mehr öffnen die nicht signiert sind. Attachments sind nämlich ein prima Einfallstor für den Bundetrojaner.
Für die Bundesspitzel ein leichts…
1. Per SINA-Box ein Paar Tage das Opfer ausspionieren und nachsehen von wem öfter E-Mails mit Anhäng empfangen werden. Am besten einen Privatkontakt
2. Auf die Nächste E-Mail mit Anhang von dem in 1. ermittelten Absender warten. Diese dann abfangen
3. Den Anhang mit dem Bundestrojaner garnieren und die E-Mail zustellen.
4. Opfer bekommt eine E-Mail mit Anhang wie schon viele Male zuvor. Nichts deutet auf eine Manipulation hin. Anhang wird geöffnet…
Meinen GnuPG Schlüssel gibt es hier aber auch S/MIME Signaturen sind OK. Die Zertifikate dafür gibt es kostenlos bei CACert.org
Google ist sehr intuitiv.. gibt man “verräter partei” ein ist der erste Treffer die Seite der SPD

SPD bei Google
Das Bundesfamilienministerium wollte ein religionskritisches Kinderbuch indizieren.
Hallooooo… Hirn….
Eigentlich sind Religion und Staat in Deutschlang ja getrennt, jedenfalls auf dem Papier, sonst würde der Staat nicht die Kirchensteuer eintreiben und es gäbe nicht solchen Schwachsinn wie ein Tanzverbot.
Hier ticken die … im Ministerium aber mal völlig durch. Noch darf man Religion unsinnig finde und das auch sagen. Man darf sogar Bücher darüber schreiben, das nennt sich Meinungsfreiheit. Kinder dürfen sogar atheistisch erzogen werden auch wenn das scheinbar allen drei Fanclubs des “Coolsten imaginären Freundes”, die im Ferkelbuch behandelt werden, unisono nicht passt.
Relgionsfreiheit bedeutet nämlich auch negative Religionsfreiheit, die Freiheit nicht zu Glauben. Damit hat eine Partei mit Glaubensbekenntnis im Namen natürlich einige Probleme.